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Worauf kommt es an, wenn Sie ein Videostativ für Ihre Kamera kaufen wollen?

Ein Videostativ für die Kamera hat den Vorteil, Videos ohne Verwacklung aufzunehmen. Wenn man aus dem Handgelenk filmt, ist die Haltung nicht sehr stabil und so treten sehr schnell Wackler auf. Darüber hinaus benötigt man beim Vloggen meist ein Stativ, damit man sich bequem aufnehmen kann. Sollte man nämlich den Arm ausstrecken und sich dann selber filmen, ist man die ganze Zeit in einer unangenehmen Position und mit der Zeit nehmen die Verwacklungen im Videomaterial zu. Da es aber unterschiedliche Stative gibt, sagen wir Ihnen, worauf es beim Kamera Stativ kaufen ankommt. Anschließend können Sie sich ohne Bedenken ein gutes Videostativ raussuchen.

 

Das Wichtigste in Kürze

  • Die meisten Kamera Stative haben ein oder drei Beine, um ein stabiles Bild für die Kamera zu erzeugen. Je nach Qualität, lässt sich ein Videostativ auch auf unebenen Boden gerade ausrichten. So kann man selbst bei z.B. Gefälle erstklassige, nicht verwackelte Bilder erzeugen.
  • Als Vlogger benötigt man ein Stativ um sich selber besser zu filmen. So bekommt man mehr Bild ins Video und ein Weitwinkel kommt noch besser zur Geltung.
  • Videostative sind perfekt für Timelapse-Aufnahmen (Zeitraffer). Da man nicht selber die Kamera über Minuten/Stunden/Tage halten kann bzw. möchte, übernimmt das ein Kamerastativ.

 

Was ist ein Videostativ?

Um eine Kamera an einem gewissen Punkt aufzustellen, benötigt man ein Kamerastativ/Videostativ. Mithilfe eines Statives muss man die Kamera selber nicht festhalten und kann zusätzlich die Höhe individuell einstellen. Je nach Stativ-Typ hat das Kamera Stativ ein oder drei Beine und kann somit für unterschiedliche Einsatzgebiete von Vorteil sein.

Ein professionelles Videostativ zeichnet sich durch eine sehr gute Qualität aus. Das bedeutet, dass nicht nur das Material gut sein muss, sondern auch der Grip am Boden. Wenn man zusätzlich noch bewegliche Beine und Füße hat, kann der Nutzer das Stativ selbst an sehr schwierigen Locations aufstellen. Die einzelnen Beine stabilisieren sich durch eine Platte auf der auch ein Schwenkkopf angebracht ist. Der Schwenkkopf ist das Verbindungsstück zwischen Kamera und Stativ und ermöglicht, je nach Produkt, eine Drehung und Neigung der Kamera von bis zu 360°. Durch diese vielen verschiedenen Ausrichtungsmöglichkeiten, kann man aus verschiedenen Winkeln und Höhen stabile Videoaufnahmen erzeugen.

Eingesetzt werden die Videostative besonders bei Zeitraffern, Selbstportraits (Vlogging), Sportbildern und Makroaufnahmen.

 

Welche verschiedenen Kamera Akku-Typen gibt es?

Wir haben bereits erwähnt, dass es Stative mit ein oder drei Beinen gibt. Aber nicht nur dort liegt der Unterschied. Es gibt so viele verschiedene Videostative, die verschiedene Stärken und Schwächen haben. Grundsätzlich gibt es Einbeinstative, Dreibeinstative, Handstative und Ministative. Es gibt aber auch noch Klemmstative, Saugnapfstative, Schulterstative usw. Im folgenden stellen wir Ihnen die Eigenschaften und Einsatzbereiche der vier verschiedenen Grund-Typen vor.

 

Einbeinstative

Wie der Name es schon sagt hat diese Videostativ Bauart nur ein Standbein. Dies wird auch als Arm bezeichnet. Der Arm verhilft zu einer besseren Bildstabilität und wird gerne für einfache Zwecke genutzt. Die Handhabung ist nämlich sehr einfach und der Aufbau sehr schnell.

Somit wird das Einbeinstativ sehr oft für Reportagen und Reisen genutzt. Man muss jedoch bedenken, dass man einen unebenen Boden nicht stabilisieren kann, da man nur ein Standbein hat.

Besonders oft kommt dieser Typ auch bei der Sportfotografie vor, da die Modelle sehr kompakt sind und weil ein schneller Einsatz von Nöten ist.

Dreibeinstative

Meist genutztes Kamera Stativ ist das Dreibeinstativ. Es gehört zu den Klassikern in der Fotografie und ist vielseitig einsetzbar. Auch hier verrät der Name uns, dass es sich um ein Videostativ handelt, welches drei Standbeine hat. Diese sind als Dreieck angeordnet und haben in der Mitte einen vierten Fuß. Dieser ist eine Mittelverstrebung und ist ein stützendes Element.

Dieses wird jedoch nur genutzt, wenn die Füße komplett ausgefahren sind. Die Stative sind größenunabhängig und universell. Man kann z.B. auch ein Notebook auf dem Stativ befestigen. Für Handys gibt es extra Handystative mit drei Beinen.

Handstative

Ein Handstativ ist eine Art Armverlängerung die aus einem Bein besteht. Das Bein ist lediglich kürzer als bei einem Einbeinstativ und eignet sich nicht zum aufstellen auf dem Boden.

Oft wird das Hand-Videostativ mit dem klassischen Selfie Stick verwechselt. Dieser ist jedoch wesentlich länger und auf ihn passt nur eine Handykamera oder ein digitaler Fotoapperat.

Der Unterschied ist also, dass auf ein klassisches Handstativ auch eine große DSLR Kamera und passt. Natürlich werden aber auch noch andere Kameratypen von diesem Videostativ unterstützt.

Ministative

Wer es handlich und kompakt mag, eignet sich ein Ministativ an. Es ist eine sehr beliebte Stativ Bauweise, die wenig Last halten kann und somit eher nur für ein Hobby in der Freizeit geeignet ist.

Ministative kann man schlecht über einen Kamm ziehen, da es viele unterschiedliche Produkttypen gibt. Neben ein paar Dreibeinstativen gehören besonders viele Einbeinstative zu der Bauweise. Aber nicht nur die, sondern auch noch Schulterstative und Tischstative. Das wohl bekannteste Ministativ ist der Selfie Stick.

Möchte man also ein professionelles Equipment aneignen empfiehlt es sich, eine andere Bauweise anzuschauen.


Worauf sollen Sie beim Kamera Stativ kaufen achten?

Beim Kamera Stativ kaufen sollten Sie unbedingt ein paar Kriterien im Blick behalten und keinen unüberlegten Kauf tätigen. Die Kriterien auf die Sie achten sollen, werden Sie zu einem guten Videostativ führen, so dass Sie den Kauf nicht bereuen werden.

 

1. Das Gewicht

Beim Kamera Stativ kaufen wird das Gewicht oft nicht beachtet. Und das, obwohl es eine ziemlich wichtige Eigenschaft eines Videostatives es. Gerade dann, wenn man unterwegs ist und eventuell sogar verreist. Wenn man das Stativ nämlich in den Koffer packt und schon die ca. 20kg Reisegepäck sehr strapaziert, kann man entweder ordentlich draufzahlen oder an der Anzahl der mitgenommenen Unterhosen sparen. Sollte man jedoch das Stativ als Handgepäck nutzen, wäre es ebenfalls nicht ratsam ein schweres Modell mitzuführen, da es bei einem Flughafen Aufenthalt ziemlich lästig sein kann.

Wir empfehlen bei häufigem Tragen ein maximales Videostativ-Gewicht von ca. 1,5 kg. Alles drüber wird auf Dauer sehr unangenehm. Wenn man also ein gutes Videostativ sucht, ist der Blick auf das Gewicht schon ein Muss. Qualitative Modelle wiegen meist wenig und sind dennoch stabil. Deshalb ist ein Carbon Stativ durch seine Stabilität und das leichte Gewicht sehr empfehlenswert.

Viele gute Modelle haben jedoch auch Aluminium verbaut und sind deshalb nicht zwingend schlechter. Das Gewicht des Statives muss nämlich auf das Gewicht der Kamera angepasst werden und somit sind schwere Stative manchmal auch besser für die Stabilisierung. Professionelle Modelle haben zwar oft einen Lasthaken, aber wenn einem das Handling egal ist, sollte man eher zu einem schweren Stativ greifen.

 

2. Das Material

Meist besteht ein Videostativ aus Aluminium. Es gibt aber auch Modelle aus Carbon, Holz und Edelstahl. Diese sind jedoch seltener. Für Anfänger reicht ein Aluminium Kamera Stativ, da es von der Preis/Leistung am besten abschneidet. Sollte man mehr Geld haben, empfehlen wir ein Carbon Modell, da es wesentlich leichter ist. Nachteil: Es kostet mehr. Dennoch muss man sagen, dass mittlerweile selbst Aluminium Modelle oft sehr leicht und stabil sind.

 

3. Die Höheneinstellung

Auf dem Markt der Kamerastative gibt es so viele Modelle mit verschiedenen Größen. Jede Größe hat Ihre Berechtigung. Aus diesem Grund hat jeder Fotograf und Filmer auch meist mehrere Stative in seiner Sammlung. Kleine Stative, um die Kamera in alltäglichen Situationen auf Tischen, Stühlen usw. aufzustellen und große um bei besonderen Aufnahmen aus einer höheren Position zufilmen. Die großen Modelle führt man beim daily vlogging nur nicht immer mit, da sie für den Alltag ungeeignet sind.

Im Endeffekt muss ein Videostativ die Höhe haben, die Ihr benötigt. Macht Ihr z.B. Sport Aufnahmen, so sollte die Kamera auf Augenhöhe sein. Wollt Ihr jedoch Landschaftsaufnahmen von weiter unten machen, benötigt man kein 1,50 m Stativ.

 

4. Die Stativköpfe

Eine sehr wichtige Rolle bei einem Kamerastativ hat der Stativkopf. Dieser macht es möglich, dass man das Stativ mit der Kamera verbinden kann und somit eine Einheit hat. Heutzutage haben alle verschiedenen Stativköpfe eine Gemeinsamkeit und zwar, dass sie universell einsetzbar sind. Das Gewinde ist standardmäßg 1/4 Zoll (6,4 cm) und somit kann man jede moderne Vlog Kamera an den Stativkopf anschließen. Selbst Smartphones kann man mit einem entsprechenden Zubehör anschließen.

Ein weit verbreiteter Stativkopf ist der 3 Wege-Neiger, da er sich nicht nur vertikal, sondern auch horizontal einstellen lässt. Somit kann man ohne weiteres den perfekten Winkel für die entsprechende Aufnahme wählen. Kugelköpfe hingegen ermöglichen ohne Weiteres eine 360° Skalierung und ermöglichen somit selbst kleine Winkelunterschiede.

Egal welchen Stativkopf nutzt, entscheidend ist nur, dass die Kamera bzw. das Bild stabilisiert wird.

 

5. Die Tragfähigkeit

Unabhängig der Bauweise spielt die Stabilität bzw. die Tragfähigkeit des Kamera Statives eine wichtige Rolle. Deshalb sollte man sich immer fragen, wie viel das Kamera Stativ aushält und ab wann es anfängt umzukippen.

Der Hersteller ist dazu verpflichtet, die Tragfähigkeit des Statives anzugeben und somit reicht dazu ein kleiner Blick in die Produkteigenschaften. Wann jedoch das Modell anfängt zu kippen, steht dort nicht. Das Videostativ fängt an zu kippen, sobald die Hebelwirkung zu groß wird. Hat man also eine schwere DSLR Kamera mit einem großen und schweren Objektiv, so kann die Hebelwirkung sehr schnell sehr groß werden und somit das Stativ umkippen lassen.

Bei professionellen Modellen hängt ein Haken am Stativ, an dem man eine Last hängen kann, damit man mehr Stabilität erzeugt. So kann man z.B. einen Rucksack an den Haken hängen und hat somit eine gute Lösung für die genannte Problematik.

Jedoch kommt es nicht nur auf das Gewicht an, sondern auch noch auf die Standbeine des Videostatives. Diese sollten stabil sein und nicht wegrutschen. Dazu muss man auf die verbauten Füße achten. Handelt es sich um Spikes oder Gummifüße? Spikes sind perfekt, wenn man das Stativ irgendwo draußen auf einer unebenen Fläche ausrichten will und die Gummifüße nicht mehr ausreichen. Ansonsten reichen die Gummifüße vollends aus.


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Stativ Marken im Überblick

Auf dem Markt der Kamera Stative gibt es eine Menge Marken, die gute und hochqualitative Produkte erstellt. Die Marken Cullmann, Hama, Manfrotto sind sehr gängige Marken, aber auch das Label „AmazonBasics“ wird immer mehr bekannter, da sie sehr gute Produkte für kleines Geld erstellen.

Man könnte so viele Kamera Stativ Empfehlungen aussprechen, aber normalerweise sind alle gängigen Marken gut und überzeugend. Wir raten nur davon ab, komische Ware für 5€ von einer unbekannten Firma zukaufen, da die Qualität nicht gut sein kann.

 

Ab wann und wozu Stativschelle?

Wenn der Schwerpunkt zwischen Kamera und Objektiv ausbalancierter werden soll, benötigt man eine Stativschelle. Das wird nötig, sobald das Objektiv wesentlich schwerer als die Kamera selbst ist. Aus diesem Grund wird die Stativschelle auch Objektivschelle genannt.

Die Stativschelle ist kreisrund und wird am Ende der Kamera befestigt, damit das Gesamtsystem deutlich stabiler ist.

 

Videostativ selber bauen: So gehts!

Falls man schnell ein Stativ benötigt, welches nur seinen Zweck erfüllen soll, so kann man sich auf die schnelle ein Videostativ selber bauen. Das ist sehr kostengünstig und kann einem für kaum Geld eine gute Lösung bieten. Sie sollten dennoch bedenken, dass das keine Dauerlösung ist.